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Fettverbrennungs-Lebensmittel: Diese solltest du vermeiden!

Jeder liebt eine „Cheat-Mahlzeit“ oder ab und zu ein Übermaß an leckerem Essen – schließlich sind wir alle nur Menschen. Aber viele der leckersten Speisen sind leider auch die schlimmsten, wenn es um Fett und Kalorien geht. Die gute Nachricht? Du musst nicht wie Tom Hanks in „Cast Away“ leben, um gesund zu bleiben.

Es geht darum, zu verstehen, warum bestimmte Lebensmittel ungesund sind – damit du im Alltag bessere Entscheidungen treffen kannst. Hier sind einige der größten Fettfallen, die du besser umgehen solltest:

Transfette

Eine neue Studie im Journal „Preventing Chronic Disease“ zeigt, dass 84 % der verpackten Lebensmittel, die „0 Gramm Transfett“ auf dem Etikett angeben, dennoch teilweise gehärtete Öle enthalten – die Hauptquelle von Transfett. Laut Gesetz dürfen Lebensmittelhersteller unter 0,5 g Transfett pro Portion auf null „abrunden“.

Obwohl der Verzehr von Transfetten in den letzten 30 Jahren gesunken ist, nehmen Männer und Frauen immer noch etwa 2 % ihrer täglichen Kalorien aus Transfetten auf – doppelt so viel wie von der American Heart Association empfohlen. Selbst kleine Mengen erhöhen das schlechte LDL-Cholesterin, senken das gute HDL und verstopfen die Arterien. Vermeide Transfette am besten komplett.

Klassische Transfett-Fallen:

  • Milchfreier Kaffeeweißer: Häufig stark verarbeitet und enthält Transfette.
  • Erdnussbutter: Einige Marken setzen gehärtete Öle ein. Lieber zu natürlicher Erdnussbutter greifen.
  • Tiefkühlpizza: Transfette verstecken sich oft im Teig.
  • Mikrowellen-Popcorn: Besonders Butter- oder Karamellsorten enthalten viel Transfett.
  • Fertigkekse: Auch bei der Aufschrift „transfatfrei“ sind gehärtete Öle enthalten.
  • Margarine: Je fester, desto mehr gehärtete Fette. Auch hier lieber Alternativen suchen.

Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt (HFCS)

HFCS ist günstig, süß und weit verbreitet. Der Körper erkennt diesen Zucker schlechter, was zu übermäßigem Verzehr führt. Er steckt in:

  • Softdrinks: Extrem hoher Zuckeranteil – weltweit mitverantwortlich für Übergewicht.
  • Soßen & Dressings: Ketchup & Co. enthalten meist große Mengen HFCS.
  • Joghurt: Gerade gesüßte Sorten sind wahre Zuckerbomben.
  • Verarbeitete Snacks: Auch panierte Produkte enthalten oft versteckten Fruchtzucker.

Mononatriumglutamat (MSG)

MSG ist ein Geschmacksverstärker, der das sogenannte „Umami“-Aroma erzeugt. Studien zeigen, dass MSG Nervenzellen überreizt und mit Angstzuständen sowie Depressionen in Verbindung gebracht wird.

Versteckte MSG-Quellen:

  • Vegane Frühstückswurst
  • Sojasaucen, Brühen, Gewürzmischungen
  • Bacon Bits und vegane Burger
  • Frittierte Speisen, vor allem aus Fast-Food-Ketten

Künstliche Süßstoffe

Süßstoffe wie Aspartam sind in vielen „Diät“-Produkten enthalten. Studien deuten auf Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Depressionen oder Schlaflosigkeit hin. Sie stecken in:

  • Diät-Limonaden: Häufig mit Aspartam gesüßt.
  • Light-Produkten: Kalorienarm, aber potenziell gesundheitsschädlich.
  • Fertigsnacks: Süß ohne Zucker – aber nicht immer sicher.

Zu viel Natrium (Salz)

Zu hoher Salzkonsum erhöht Blutdruck und Wassereinlagerung, was Herzprobleme fördern kann.

Salzreiche Lebensmittel:

  • Käse: Besonders Feta, Schmelzkäse oder Cheez Whiz enthalten extrem viel Natrium.
  • Salzige Snacks: Chips, Cracker und Co. machen süchtig durch Salz & künstliche Aromen.
  • Tiefkühlgerichte: Pizza oder Fleischgerichte enthalten oft über 1.800 mg Natrium pro Portion.
  • Brot & Tortillas: Ein einfacher Hamburger-Brötchen enthält bereits 250 mg Salz.

Kalorienbomben

Viele Lebensmittel enthalten unbemerkt sehr viele Kalorien. Ein Überblick:

  • Pasta-Gerichte: Lasagne kann über 800 Kalorien enthalten.
  • Schokolade: Dunkle Sorten sind besser, aber Milchschokolade hat viele Kalorien.

Kohlenhydrate

Zu viele „schnelle“ Kohlenhydrate führen zu Blutzuckerspitzen und schnellerem Hungergefühl. Beispiele:

  • Bagels: Enthalten über 59 g Kohlenhydrate – meist mit kalorienreichen Aufstrichen.
  • Kaffeegetränke: Cappuccino oder Latte bringen dich schnell über dein Tagesziel.
  • Kinopopcorn: Über 90 g Kohlenhydrate + Fett, Salz und künstliche Aromen – ein Albtraum.

Fazit: Bewusst genießen statt verzichten

Du musst nicht komplett auf alles verzichten – aber sei dir bewusst, was du isst. Lies Etiketten, erkenne versteckte Dickmacher und setze auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel. Deine Gesundheit wird es dir danken!

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